De här tankarna och synpunkterna lämnades under den period då de 32 brevkorten publicerades i "simulerad realtid".

Ken
Vinberg

January 14th
2012

Syddansk Universitet/University of Southern Denmark

We have been introduced to these postcards in our studies of the holocaust, and they have been fascinating to read. This is a great initiative. Best regards from Ken from University of Southern Denmark

Gry
Scavenius
Andersen

January 11th
2012

Syddansk Universitet, DENMARK

Fantastiske egodokumenter! Mange tak for den gribende oplevelse.

Tanya
Rosing Duelund

January 4th
2012

Odense, DENMARK

Vi har brugt postkortene i forbindelse med vores studie om Holocaust og det har været meget spændende! Tusind tak fordi postkortene er blevet udgivet! Venligst Tanya, student of history, University of Southern Denmark, Odense.

Bertil
Oppenheimer

December 27th
2011

Sollentuna, SWEDEN

Mycket gripande att läsa postkorten. Bra att parallellt beskriva vad som händer under kriget och familjen. Jag känner igen en del från min egen research om min familj till min bok "Till Sverige- historien som aldrig blev berättad" (2010).

Sabine

December 13th
2011

GERMANY

Die letzte Postkarte ist zu Ende - und Tränen laufen mir über die Wangen. So viele Leben, die nicht mehr gelebt werden konnten - in nur einer Familie. Vielen Dank, dass Sie uns an Ihrer Familiengeschichte teilhaben ließen!

Sigrid

December 9th
2011

Niedersachsen, GERMANY

Danke! Auch ich habe mich festgelesen in diesen beklemmenden Zeilen.

Sally
Rabinowitz

December 9th
2011

NYC, USA

What a wonderful way to keep this important story alive. Thank you for sharing your familiy's history! This past summer I travelled to Germany to find out information about my family history and made a video. It was so hard for my grandfather's generation to talk about what they lived through, so I guess it is up to us to keep talking in their place. If you have 9 min., please go to:

http://www.youtube.com/watch?v=eBkAVnWi6FE

Anne
Carter

December 7th
2011

Kendal, ENGLAND

Thank you for sharing your History with me -it is incredibly moving & through this contact we have discovered that we are distantly related as my grandmother was a Waechter! I was born in Manchester in August 1941 and grew up through those awful "War Years".

Eva
Ehrenpreis

December 7th
2011

Visby, SWEDEN

Dear Torkel, I totally agree with the words of Lisa Ohlin, that is exactly my own reflections! Thank you.

Liesl

December 7th
2011

NETHERLANDS

Thank you from the bottom of my heart for giving faces to some of the 6 million. You are a Mensch!

Peter
Kröger

December 7th
2011

Köln, GERMANY

Eigene Erfahrungen aus der Zeit kann ich nicht erzählen , da ich 1941 ein Kind von zwei-drei Jahren war. -Aber ich kann verstehen , warum Ihr Vater seine Identität verändert hat , Michael statt Walter .Er hat als Überlebender sehr darunter gelitten , dass er für seine Eltern nichts tun konnte , um sie zu retten . Diese "Ohnmacht" haben mehrere Kinder in dem Buch "Kinder der Täter und Kinder Opfer" geäußert.- Vielleicht wollte er auch nicht mehr zu den Juden gehören , da er empfand , dass noch mehr reiche Juden außerhalb Deutschlands mit Geld hätten helfen können , so wie seine 2. Frau .- Wie es in Theresienstadt , Auschwitz , Lodz oder Sobibor war , habe ich von den wenigen Überlebenden in Büchern gelesen .-Zum Glück für uns Nachgeborene Deutsche , haben wenigstens einige damals verantwortlich Handelnde einzelnen Juden geholfen und sie gerettet . Es hätten mehr sein können.

Christine
Becker

December 6th
2011

SWEDEN

Vielen Dank, Torkel!

Sven
Ringmar

December 6th
2011

SWEDEN

Thank you for sharing your family's history giving me insight of the history of our time and something I do not have any relation to in my own family.

Nadja
Arnautovic

December 6th
2011

Vienna, AUSTRIA

Thank you very much for sharing your family's history - and the unique way you choose to do so. I think it is important to put names, faces and personalities to the incomprehensible numbers of destroyed lives to keep in mind what happened. And thank you for showing that it didn't stop hurting with the end of WWII.

Lisa
Ohlin

December 6th
2011

SWEDEN

Thank you Torkel, for sharing your family's history with us. You share so much more than facts and events. The confusion, the unspoken questions, the unspoken fears, the life long guilt of the ones that survived echoes behind the lines. To you and the next generation and the next.... Lisa

John
Perna

December 6th
2011

Milford, ME

An incredible project to share the feelings from this awful time.

Henrik
Forsman

December 5th
2011

Kungsbacka, SWEDEN

Hej! Hörde ett inslag på P1 om din familj och blev helt facinerad och var tvungen att besöka den här sidan. Vilken fantastisk idé! Delar av min familj är flyktingar från Tyskland men med en helt annan bakgrund. Med vänlig hälsning, Henrik

Torsten
Welin

December 5th
2011

SWEDEN / GERMANY

Erlangen, Deutschland. Wirklich inspirierende Webseite mit ergreifendem Inhalt. So einfach aufgestellt und trotzdem so bedeutungsschwer! Eine eindrucksvolle Arbeit. Jetzt muss ich mir die Postkarten anschauen die an meinen Grossvater in Schweden aus Belgischem Kongo von seinem Freund (Kapitän auf dem Fluss) geschickt wurden. Da kann man zwischen den Zeilen auch etwas von einer anderen der grossen Schändlichkeiten in der Geschichte ahnen.

Andrea
Edelmann

November 23rd
2011

Elmshorn, GERMANY

Einzutauchen in diese Familie, ihre unausgesprochenen Ängste und Gefühle zu spüren, als ob man dabei wäre. Diese Dokumente haben für mich die gleiche Beachtung und Wertschätzung wie das Tagebuch der Anne Frank verdient. Dank an die Familie und nicht zuletzt auch an das Hamburger Abendblatt für diese ergreifende Dokumentation.

C.
Diederich

Nov. 22nd
2011

GERMANY

Durch das Hamburger Abendblatt habe ich davon erfahren und habe nicht nur die Postkarten durchgelesen, sondern auch die Kommentare dazu. Ich wurde erst nach diesem Krieg geboren und frage mich immer wieder, wieso hat die ganze Welt zugesehen?

Helmut
Schwarz

November 21st
2011

Hamburg, GERMANY

Seit Jahrzehnten befasse ich mich mit diesen ungeheuerlichen Geschehnissen.Bin immer wieder aufs neue erschüttert, wenn ich diese Einzelschicksale erfahre.Wie konnte es nur zu einer derartigen Fanatisierung eines ganzen Volkes kommen? Für mich ein Trauma.

Urte
Kram

November 20th
2011

Hamburg, GERMANY

Durch einen Bericht des Hamburger Abendblatt habe ich diese Seite aufgerufen. Ich habe mich festgelesen. Die Postkarten sind ein Zeitfenster, durch das zu blicken, man begreift, wie ungeheuerlich ist, was während der Nazi-Diktatur in Deutschland geschehen ist. Ein Mahnmal, das tiefer berührt, als jeder "Stolperstein" es vermag.

Gundula
Jani-Zerbst

November 19th
2011

Seevetal, GERMANY

Es bestürzt mich immer wieder, daß all das passierte, während ich eine unbeschwerte Kindheit genoß.Mit diesem Teil der deutschen Geschichte befasse ich mich seit meinem ersten Besuch in Israel im Okt. 1963- sie läßt mich nicht los.

Hans
Schreiber

November 1st
2011

Hamburg, GERMANY

Durch den TV Bericht über Ihren Besuch in Hamburg bin ich
auf Ihre Homepage aufmerksam geworden. Die Idee, mit den 32 Postkarten, die Ihre Großeltern in furchtbarer Zeit während der Vernichtung des Europäischen Judentums geschrieben haben, die Weltöffentlichkeit aufzurütteln, hat mich sehr angesprochen. Ich habe mich gleich festgelesen.

Jennifer

October 12th
2011

US

Danke Schön! Your site is totally fantastic. One of the best interactive sites. Very impressive to see how many you reached and how far-reaching- The Bahamas? Kenya! Ukraine...

Ron D.

October 3rd
2011

Kenya

Bravo, remarkable idea!

Carly

September 12th
2011

 

I think that they were cruel to the Jews and all the other people. I don't think they would want to die because of there religion and the way they look. It was so cruel of what Hitler and the Nazi's did.

Bodo
Christiansen

August 28th
2011

Bleckede, GERMANY

Sehr geehrter Herr Wächter, Ihre Website ist ein wunderbares Denkmal aus der konkreten Sicht der Shoah-Opfer aus Ihrer Familie und ein bewegendes Beispiel für die vielen anderen. Zugleich ist sie ein für mich grossartiges Beispiel für ein sehr gut gestaltetes digitales Denkmal. Wir versuchen es ein wenig für unsere kleine Stadt Bleckede, nicht weit entfernt von Bispingen, wo Ihre Familie ein Sommerhaus hatte, auf www.judeninbleckede.de und haben uns erlaubt auf Ihre Seite hinzuweisen - hoffentlich mit Ihrer Zustimmung. Mit dankbaren und herzlichen Grüssen Bodo Christiansen

Anna
Litovskaya

August 27th
2011

Kiev, UKRAINE

Just visited your website - can't stop reading!!!!!!

James
Sauer

August 15th
2011

San Jose, California, USA

It's very difficult to put words to my feelings at this point. What a creative way to convey the gamut of emotions German Jews under the Nazis were subjected to. I applaud and admire you as I await the post card.

Liz
Cohen

August 10th
2011

ISRAEL

Dear Torkel, I try to locate materials about somebody who was forced to leave Hamburg before the onset of the 2nd WW so I have to Chapeau you on your efforts herewith. Yours- Liz

Tarcisio
Becker

July 9th
2011

São Paulo, BRAZIL

Dear Mr Wächter, you have here created a very interesting platform. A piece of history is brought to life.

Thomas
Wagner

June 17th
2011

GERMANY

"Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr weh tut" (Mark Twain)

So bleibt eben auch alles Gegenwart, was noch schmerzt, auch wenn es in der zweiten oder dritten Generation ist.

Groove

June 10th
2011

THE BAHAMAS

big like! - thanks .

Arnie
van Rijn

May 15th
2011

NETHERLANDS

Dear Mr Wächter, I heard about these postcards from Histoforum. Thank you so much for sharing your family's intimate life in such a creative way. I am looking forward to the next post card.

Anja
Weber

April 24th
2011

Kempen, GERMANY

Dear Mr. Wächter, I learned about your website in the WZ (Westdeutsche Zeitung) and was distressed and sad reading the letters and looking thru the photos of your family. They looked like a lively and happy family. I am glad that you published these postcards and reports, they are an important piece of a personal history shared by so many Jews in Nazi-Germany. It appears as though your familiy members tried so hard to keep their lives as normal as possible when it was really impossible to do so.

My own grandfather was, unfortunately, on the "other side". My father who will be 75 yrs old this year learned only late in life that his own father had been a member of the SS, an officer with the so called "Kettenhunde"-Division who were known to be a particularly brutal and cruel unit whose job it was to track down, among others, partisans, escaped KZ-prisoners and deserted German soldiers. Before my grandmother died in 1983, she burnt most of the numerous letters her husband had sent her.

Till the end, my grandmother maintained that her husband had not been involved in any of the atrocities his unit was most certainly guilty of. She used to describe him as a fairly unpolitical idealist, an avid reader and musician and a good husband and father who only joined the military because he had been unemployed as a cabinet maker. We know, however, that he was most certainly an early member of the NSDAP. Last she heard from him was in December of 1944 on his way back from Poland. My grandmother never actually liked to speak at length about her husband and unfortunately took her secrets to her grave.

I have attempted to find information about him via all of the available sources but his trail begins and ends in 1940 at an airport in Eschwege - a year after he joined the military at the relatively late age of 33. Last time my grandmother had heard from him was in December of 1944 when he was on his way back home from Poland.

Immediately after the war, my grandmother and her 4 children initially received only a small pension because of her husband's SS past. For a length of time, she ended up having to work in the fields to carve out a living. Soonafter however, when some of her husband's former colleagues and friends were re-instated in their respective offices, her pension was substantially increased.

I personally believe that these individuals were responsible for clearing up and basically deleting his past in the SS, apparently to prevent any back-tracking of his records.(So, as you can see, the machinery still worked after the lost war. Many of the same people who held offices during the Third Reich contiued to do so unchallenged after the war.)

Today, my uncle (born in 1944) still owns some of the letters by my grandfather but refuses to share them with the rest of the family. I presume that he does not want to stain the image of a father he never knew. He has read the letters and sometimes, when he's in the mood, he will reveal some of the contents, for instance that my grandfather once took baby clothes from his home to Poland to give to an impoverished Polish family. But his thoughts were that Polish people generally weren't very grateful...

There is one story I remember my deceased aunt (born in 1928) telling me years ago: Her father who was on leave and at home for a short while, told her that he had encountered a man he knew from Eschwege in Warsaw who was in custody at a Gestapo prison. Apparently, my grandfather must have been, for once, very distraught to find this man there and questioned the guards about the reasons of his arrest. The guards could not help him and his other inquiries were also unsuccessful. The man disappeared despite his efforts and was not heard of again. My grandfather was very uspet about the fact that another human being that he had known to have been an average nice citizen was arrested and then ended up vanishing without a trace.

In spring of 1943, my grandfather was apparently injured and sent to a military hospital at the Baltic Sea for recovery. My father recalls my grandmother travelling there to visit him. There has been talk in our family about that he took part in the crushing of the Jewish Insurgence in the Warsaw Ghetto starting in April 1943 and that he was possibly injured there. But this is just an assumption and I have no proof to support it.

My father owns some photographs of his father, one of them on which he is pictured sitting on a bench in Warsaw and smling brightly and complacently into the camera. He is wearing his uniform with high-cut shiny black riding boots. It is an eerie image as it depicts him as an example of the typical German "Herrenmensch" of the time.

I can't say that I am proud of my grandmother for being dishonest and keeping quiet about his involvement in the persecution of other human beings. Perhaps she felt ashamed, perhaps she felt angry but she never felt guilty. I know this since I asked her once before dementia took hold of her.

Once upon a time, Germany was known as the "land of poets and thinkers". But since this country under Nazi rule so willingly and cruelly wiped out millions of innocent people - generations and future generations, this status hast been forever lost.

Natalie
de Sousa

April 15th
2011

UK

Thank you for sharing these. They have brought me a great deal of insight into my own background. Natalie de Sousa Great grand-daughter of Mabel Brun nee Waechter!!!

Jeanie
Parrott

March 24th 2011

USA

Sadly, our newest generations of Americans have no idea of what really went on. I am forever thankful to you for loving enough, being proud enough and caring enough to share these precious memories with the rest of us. My father and Grandfather Friedman would salute you from their graves.

Judith
Cohen

March 22nd 2011

New York City

Thank you so much for sharing this vital piece of history and giving the world an intimate look of what it was to be caught up in hell.

Sharon
Luyben

March 22nd 2011

USA

Thank you for keeping and sharing these postcards - I am looking forward to the next one. Let these atrocities never be repeated.

Petra
Kubickova

March 15th 2011

Olomouc, CZECH REPUBLIC

These postcards are and always will be an so important element to keeping memories alive!! Forever!! I´am so proud, that I can only read and realise and teach this!! Vielen Dank, Petra Kubickova, Olmütz

Psydris

March 3rd
2011

PERU

hi, new to the site, thanks.

Stefanie
Luczak

February 17th 2011

Aachen, GERMANY

Sehr geehrter Herr Wächter, als ich eben Radio (WDR3) hörte, wurde in der Sendung mit Ihnen über Ihr Postkartenprojekt gesprochen. Sofort habe ich mich an den Computer gesetzt, um die angegebene Seite aufzurufen und die Postkarten zu lesen. Nein, ich habe sie atemlos verschlungen und bin zutiefst beeindruckt und berührt. Wie gut, dass Sie diesen Schatz gehoben haben, wie gut, dass Sie ihn auf diese Weise so vielen Menschen zugänglich machen. Immer und immer wieder muss Zeugnis abgelegt werden über das grausame, zutiefst unmenschliche Tun der Nationalsozialisten und dessen schreckliche Folgen wie die Auslöschung so unfassbar vieler Menschenleben. Durch die Art, wie Sie die Erinnerungen bewahren und weitergeben, entsteht ein Mahnmal für Humanität. Vielen Dank Stefanie Luczak

Georgina
Watkins

February 15th 2011

Hamburg, GERMANY

Ich habe diese Website viele Freunde empfohlen. Wir waren neulich in Fuhlsbüttel KZ Gedenkstätte wo Familiie Wächter erwähnt wird. Ich danke Sie für diese Postkarten und hoffe, dass die von vielen gesehen werden. Ein tiefgehende und rührende Blick in diese schreckliche Zeit.

Angelika
Rinnhofer

February 7th 2011

Beacon, NY, USA

Your Project of the 32 postcards addressed to your father is remarkable as well as intense. I appreciate your desire to keep alive and pass on almost forgotten memories and events. I am convinced that your concept of e-mailing "new", digital postcards at the same time as their originals, with a 70 year "time lapse", is successfully relating not only the contemporary expectation of receiving messages instantly but, more importantly, the sense of participating in your father's life as a recipient of cards addressed to him. What an insightful way of conveying history!

Marco
Schreuder

February 3rd 2011

Vienna, AUSTRIA

Sehr geehrter Herr Wächter, Ihr Projekt der 32 Postkarten ist sehr beeindruckend und berührend. In unzähligen Diskussionen erleben wir tagtäglich, wie heutzutage erinnert werden soll. Das Internet als ein solcher Ort zu sehen, ist eine hervorragende Idee! Ich bedanke mich für diese Arbeit, die einerseits persönlich ist und viel über Ihre Familie erzählt, auf der anderen Seite darüber hinaus an die Zeit und die Gräueln exemplarisch erinnert. Mit freundlichen Grüßen, Marco Schreuder, Wien

PS: Ich habe mir erlaubt über dieses Projekt auch zu bloggen:
32 Postkarten - Erinnerungskultur im Internet

Gitta
Deutscher

January 26th 2011

Faßberg, Lüneburg Heath, GERMANY

Sehr geehrter Herr Wächter! Mit großem Interesse und aufrichtiger Bewunderung habe ich die Internetseite studiert, auf die ich durch eine Radiosendung aufmerksam wurde.Das Thema Ihrer Lebensgeschichte und der Ihrer Familie ist und war auch immer ein Thema in meiner Herkunftsfamilie und vor allem in der meines Mannes. Ich bin sehr berührt von der Weise, wie Sie damit umgehen und danke Ihnen für Ihre offene Art. Das Vergangene aber nicht Vergessene ließ und lässt uns nicht los und es darf NIE ein Vergessen geben. Auch an unsere Kinder tragen wir dies weiter.Sie leisten eine so ungemein wichtige Arbeit und ich wünsche Ihnen auf Ihrem Weg alles Gute und immerfort ein großes Gelingen dessen, was Sie tun! Mit freundlichen Grüßen aus der Lüneburger Heide herzlichst, Gitta Deutscher

Herr
Eberlein

January 15th 2011

Bernau, GERMANY

Sehr geehrter Herr Wächter, ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre spezielle Art des Umganges mit der fürchterlichen deutschen Vergangenheit. Ich bin tief beeindruckt. Die dokumentierten Schicksale berühren mich sehr. Für mich ist und bleibt bis heute unerklärlich, wie die BRD die ersten Jahrzehnte ihrer Entwicklung den selben Leuten vollzogen hat (Justiz,Militär, Diplomaten, Erzieher..), die wesentliche Mitverantwortung für die geschilderten Schicksale mittrugen. Für mich ein Unrechtsstaat. Auch unsere Eltern haben geschwiegen und haben damit wenig oder nichts zur Aufarbeitung dieser Vergangenheit getan. Am schlimmsten war aus meiner Sicht die Demütigung der Opfer, sie waren wehr- und rechtlos. Deshalb verstehe ich auch die Haltung Ihres Vaters, der wie viele andere darüber nicht geredet hat. Objektiv wäre es sicherlich besser gewesen, wenn er es getan hätte, vor allem für sich selbt. Also nochmals vielen Dank. Ich würde Sie gerne mal kennen lernen. Mit freundlichen Grüßen.

Uwe
Schipper

January 5th 2011

Bottrop, GERMANY

Sehr geehrter Herr Wächter,
im Radio habe ich vor einiger Zeit von Ihrer Internetseite 32Postkarten gehört, bin aber erst gestern dazu gekommen sie mir anzusehen: Es war ein spannender, aufregender und anregender Nachmittag! Und besonders schön ist, dass ich schon heute, am 5. Januar 2011, die erste Seite des Schwarzen Heftes lesen konnte.
Ich beglückwünsche Sie zu dieser Seite, die eine ganz andere, neue Möglichkeit schafft vom Leben der Menschen zu erfahren, die von den Nazis verfolgt, verjagt, ermordet wurden. Vielen Dank dafür!

Auf den Postkarten 4, 7, 8 und 13 erwähnen Gustav und Minna Wächter einen Dr. Blumenthal, der sich zeitweilig in Lugano aufhielt. In Bottrop, der Stadt im Ruhrgebiet, wo meine Frau Viktoria und ich wohnen, gibt es im Amtsgericht eine Erinnerungstafel für Dr. Paul Blumenthal. Er wurde am 13.12. 1880 in Hannover geboren und arbeitete von 1910 bis 1925 am Amtsgericht Bottrop. 1925 verzog er nach Hamburg, arbeitete dort am Amtsgericht Altona, war einer der bekanntesten Jugendrichter der Weimarer Republik und Mitarbeiter am Kommentar zum Reichsjugendwohlfahrtsgesetz von Friedeberg/Polligkeit. 1935 wurde er „zwangsbeurlaubt“. Von Hamburg wurde er 1941 nach Minsk deportiert und soll dort an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben sein.

Da meine Frau und ich uns seit langem mit der Geschichte unserer Stadt Bottrop, besonders mit den Schicksalen der von den Nazis verfolgten Menschen, beschäftigen, ist es für uns interessant zu wissen, ob es sich in beiden Fällen, dem Dr. Blumenthal, den Ihre Großeltern kannten und dem ehem. Bottroper Dr. Blumenthal, um die selbe Person handelt. Und besonders schön wäre es, wenn Sie uns mitteilen würden, wie es sich mit Dr. Blumenthal verhält – falls Sie es wissen.

Robert Winter

December 25th 2010

Berlin, GERMANY

Lieber Torkel Wächter, gestern habe ich im Deutschlandradio von deiner Seite gehört und musste gleich aufhorchen. Meine Großeltern sind nach vielen Stationen der Flucht 1940 in Schweden gelandet, waren dort zunächst interniert und lebten dann in einem Gartenhaus in Sigtuna auf halbem Wege zwischen Stockholm und Uppsala. Am 13. März 1942 wurde mein Vater in Upplands Väsby geboren. Aus fast dem selben Zeitraum 1941 - 42 gibt es Karten von meiner Urgroßmutter Elisabeth Winter aus Köln, wo sie die letzte Zeit bis zu ihrer Deportation nach Theresienstadt verbrachte, nach Sigtuna an meine Großeltern. Auf einer ihrer letzten Karten kommentiert sie noch die Geburt ihres Enkels, meines Vaters. Es ist sehr bewegend für mich, deine Seite zu sehen. Ich werde sie in den nächsten Tagen genau studieren und danke für diese Arbeit von Herzen. Herzliche Grüße aus Berlin, Robert Winter

Uwe Hartwig

December 19th 2010

Ober Mörlen, GERMANY

Sehr geehrter herr Torkel, durch ein Radio-Interview (hr2) bin ich auf Ihre verdienstvolle Arbeit gestoßen. Ihre Arbeit hat mich sehr beeindruckt. Sie reiht sich in in die vielen professionellen und ehrenamtlichen Bemühungen, die Erinnerung an die Shoa zu bewahren und an die Opfer als konkrete Menschen zu erinnern. Für diese Arbeit und vor allem auch für die Art Ihrer Veröffentlichung danke ich Ihnen. Ich bin Vorsitzender der "Lagergemeinschaft Aschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer" unser Verein, gegründet vom ehemaligen Auschwitz-Häftling Hermann Reineck unterstützt ehemalige Häftlinge und bemüht sich um den Erhalt der Erinnerung durch Studienfahrten nach Auschwitz und durch Informationsveranstaltungen. Für Ihre Arbeit wünsche ich Ihnen weiter Erfolg, vor allem eine breite Resonanz und viele Menschen, die sie positiv zur Kenntnis nehmen. Herzliche solidarische Grüße, Uwe Hartwig Vorsitzender Lagergemeinschaft Auschwitz.

Heinz Demmin

December 14th 2010

Hamburg, GERMANY

Lieber Torkel, ich verfolge die Kartenserie mit großer innerer Anteilnahme, weil ich ja einen Großteil davon übertragen habe. Fast jede Karte endet mit einem Gruß von Dora und Jessie. Jessie habe ich persönlich noch in den letzten Tagen Ihres Lebens kennen lernen dürfen und mit ihr gesprochen. Sie liegt nun vereint mit ihrer Mutter auf dem gleichen Friedhof wie meine Frau, und ich habe schon häufig an Gräbern gestanden. Sei herzlich gegrüßt von Heinz.

Max Magician

December 10th 2010

NETHERLANDS

:)

Karen Breuer

November 5th 2010

 

Ein sehr einfühlsames Projekt. Die Gegenüberstellung von Politschem und Privatem finde ich sehr gut, wie deutlich wird dadurch die enge Verflechtung von beidem.

Tom Harris

October 12th 2010

Oxford, GREAT BRITAIN

Nowadays, unfortunately, by no means everybody knows about the horrors of the Nazi period. This is a wonderful resource for teachers and students on modern European history.

Petar

September 2nd 2010

Wroclaw, POLAND

Hopefully we will all be a bit more attentive in the future.

Traute Fries

August 22nd 2010

Siegen, GERMANY

Mit großem Interesse habe ich die PK u. Kommentare gelesen. Meine Eltern lebten von 1933 bis 1941 im Haus von Samuel Frank. Sie hatten ein sehr gutes Verhältnis. Leider konnten meine Eltern sie nicht retten. Sie waren aber wichtige Zeitzeugen. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, in Nachfolge meiner Eltern die Schicksale der Juden in unserer Region in Erinnerung zu halten. Das geschieht in unserem Aktiven Museum Südwestfalen am Standort der Siegener Synagoge (1904-1938). Es ist Lern- und Gedenkort. Bei der Vorbereitung von weiteren Stolpersteinen bin ich immer hinter Fotos der Menschen her, damit sie wieder ein Gesicht bekommen. Ich bin immer traurig, wenn mir das nicht gelingt. Im Internetauftritt http://www.lebensgeschichten.net sind einige Geschichten von jungenen Menschen aus unserer Region festgehalten.

Thomas Dahlin

July 21st
2010

Malmö, SWEDEN

An admirable and fantastic research that takes you back to a period in history that must never be forgotten. I´m looking forward to the next postcard with great expectation.

Waltraud Mann

June 13th
2010

Kassel, GERMANY

Meine erste Berührung mit dem Thema Shoah hatte ich als Fünfjährige.
Es war im Dezember 1941 als ich mit meiner Mutter ein Paket zum Kasseler Hauptbahnhof brachte und Zeugin von einem furchtbaren Ereignis wurde. Mitten am hellen Tag wurden Juden aus Kassel und Umgebung zu einer Deportation nach Riga verschleppt. Dieses Erlebnis hat sich tief in mich eingebrannt, fühlte ich doch als Kind, dass hier etwas Schreckliches geschah. Es war wohl mein Schlüsselerlebnis in Bezug auf die Shoah, das später zu allen weiteren Beschäftigungen mit dem Thema führte.
Dieses Geschehen holte mich in Israel während meiner Freiwilligenzeit mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste wieder ein.
In meinem 2. Projekt „Offene Altenarbeit“ betreute ich eine alte Dame, Alice, die seit Jahren blind war. Als ich das erste Mal zu ihr kam, fragte sie mich, woher ich aus Deutschland käme. Ich antwortete ihr, dass ich aus Kassel komme. Darauf sagte sie mir, dass sie, wie auch Generationen ihrer Vorfahren, in Kassel gelebt hätten. Ihre Eltern wurden im Dezember 1941 vom Kasseler Hauptbahnhof nach Riga deportiert. Beklommen erzählte ich ihr von meinem damaligen Erlebnis. Und ich erzählte ihr, dass ich von dem bekannten Künstler Horst Hoheisel eingeladen worden war, an einem Kunstprojekt teilzunehmen, das er mit Kasseler Schülern gestaltete. Er ließ Erinnerungsblätter über die Deportierten mit einzelnen Lebensdaten erstellen – und soweit möglich – mit Fotos versehen. Diese Erinnerungsblätter wurden um einen Stein gewickelt und
alle zusammen zu einem Erinnerungskunstwerk an dem Gleis des Bahnhofs aufgerichtet, an dem die Deportationszüge abgefahren waren. (Ein Teil dieses Kunstwerkes befindet sich jetzt auch im Holocaust-Museum in Washington).
Ich hatte das Erinnerungsblatt von Meta Oppenheim erhalten. Als ich diesen Namen Alice gegenüber nannte, war es plötzlich über einen längeren Zeitraum still im Zimmer, dann brach es qualvoll aus Alice heraus: „Das war meine Mutter!“
Erschüttert saßen wir beide nebeneinander und konnten das Geschehen nicht begreifen. Immer wieder hatte ich mir zuhause in Kassel das Erinnerungsblatt von Meta Oppenheim angesehen, ich konnte es einfach nicht fort tun.
Alice sagte mir, dass ihre Mutter von Riga aus weiter nach dem KZ Stutthof deportiert wurde. Dort war ich mit ASF als Vorbereitung auf meine Freiwilligenzeit gewesen.

David
Katz

May 29th
2010

London, UNITED KINGDOM

I have not forgotten and never shall. These postcards are an important contribution to keeping memories alive. I look forward to reading them as they are published.

Anonym

May 09th
2010

from a member state of the EUROPEAN UNION

Ausgrenzung, Trennung, Auswanderung, neuer Anfang und neues Leben in einem anderen Land: Es war ein harter Schicksalsschlag für Walter mitten im Chaos des 2. Weltkrieges. Walter war ein sehr mutiger Mann, der alles von vorne hat anfangen müssen. Meiner Meinung nach trägt dieses schöne Projekt dazu bei, nach seiner eigenen Identität und nach seinen Wurzeln zu suchen. Anstatt ständig Kritik an Europa und an dessen Bürokratie zu üben, sollte man vielmehr sein überragendes Verdienst loben: Der europäische Einigungsprozess gewährleistet den Frieden, so dass solche Greueltaten nie mehr vorkommen können. Er fördert auch die Völkerverständigung und die Demokratie, damit die Menschen sich verstehen und sich respektieren, statt Krieg zu führen. Dies darf man nie - auch in Krisenzeiten - aus dem Auge verlieren. Deshalb habe ich beschlossen, diesen Kommentar am Europatag zu schreiben, und zwar am 9. Mai.

Peter
Hohn

May 4th
2010

Hamburg, GERMANY

Lieber Torkel, als wir, die Sütterlinstube in Hamburg, vor einigen Jahren die weit über 1000 Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Deiner Familie von der dutschen in die lateinische Schrift übertrugen, wussten wir nicht, wie Du mit diesem gewaltigen Stoff umgehen würdest. Der jetzt gewählte Zugang - in dem auch der Sinn zwischen den Zeilen deutlich wird - ist der Zeit und der großen Problematik angemessen. ich freue mich auch sehr, dass Henrik Eger, der ja die Briefe seines Vaters aus derselben Zeit zusammen mit den Memoiren der Mutter eines jüdischen Freundes in einem eigenen Dokudrama "Metronome ticking" verarbeitet hat, sich in seinem Wollen mit Dir trifft. Vielleicht schafft Ihr ja ein gemeinsames Projekt! Peter

Henrik
Eger

April 6th
2010

Philadelphia, PA, USA

What a moving account, what a work of love. May that chestnut tree grow and give strength to anyone who wants to hear, to anyone who wants to see, to anyone who wants to make the past come alive. Maybe your work and that of the Suetterlinstube in Hamburg and of everyone who contributed to this invaluable project will inspire others. Maybe those postcards will become a docudrama, making all of us Wächter, guardians of the voices that were silenced, and protectors of those who are still vulnerable, here and abroad. May composers and choreographers and dancers and painters and sculptors sit under that Kastanienbaum and connect us with those who came before us. With love across the big divide, Henrik Eger

Petr Papoušek

March 31st
2010

Olomouc, CZECH REPUBLIC

Great work, Torkel. Kol ha kavod!!!

Joseph Sommer

March 30th
2010

Frankfurt, GERMANY

Eine wichtige Arbeit. Danke!

Andria
Shirk

March 30th
2010

Portland, Oregon, USA

This is just fantastic. I remember you wanting to explore your Jewish ancestry and your father's history and I am so thrilled you have done just that and are now publishing these memories for all of us to read, learn from and reflect upon. I am so looking forward to these postcards!

Mark Majzner

March 29, 2010

Stockholm, SWEDEN

Walter Wächter’s story will live with you for 2010 and for many years to come and remind us of the atrocities of the Holocaust and the power of the will to survive.

Cecilia Nilsson

March 29th
2010

Stockholm, SWEDEN

I am really looking forward to the next letter! It is almost as if I were the addressee of the letters!

Katharina Schmidt-Hirschfelder

March 29th
2010

Berlin, GERMANY

Geschichte wird dort greifbar, wo sie Menschen berührt. Die Familiengeschichte der Wächters aus Hamburg berührt, weil eine parallele Zeitreise sie greifbar macht. Gespannt warten wir auf die nächste Postkarte, haben ihre Schreiber vor Augen, fragen uns, was sie womöglich ungesagt lassen. Europäisch-jüdische Geschichte im Kleinstformat, zugeschnitten auf das 21. Jahrhundert – ein außergewöhnliches Projekt!

Barbara Spectre

March 29th
2010

Stockholm, SWEDEN

The ways in which the postcards document and yet simultaneously personalize the unfolding of history is remarkable, and afford a distinctive and profound insight into the period. The visual display is also part of the exceptional experience– the handwriting, the signature, are part of the visual remnant of living beings calling out to be remembered and preserved.